STOCK COOL

Die letzten 13 Wochen haben wir Tennis gespielt, die Wohnung ausgemalt, Reifen gewechselt, Spanisch gelernt, die Foo Fighters Diskografie durchgehört, Pflanzen umgetopft, Wonderwall auf der Gitarre gelernt, 16h am Stück geschlafen, Küchenladen gereinigt, einen Kurzurlaub in Kärnten gemacht, Tomaten, Radieschen und Karotten fermentiert, uns tattowieren lassen, uns als Winzer probiert, einen Ausflug ins Burgenland gemacht, alle Oasis-Songs angehört, ein Buch zu den Gallagher-Brüdern gelesen, eine 3-tägige Wandertour gemacht, Bandproben gehabt, eine EP inklusive Musikvideo rausgebracht (Flood – Can I Say), den Segelschein gemacht, Fenster geputzt, mit Freunden im Ausland telefoniert, Filme auf Netflix fertiggeschaut, bei denen wir am Vortag eingeschlafen sind, gebacken, gekocht, das Fitnesscenter besucht, eingekauft, Nintendo Switch gespielt, Finger- und Zehennägel geschnitten, uns rasiert (oben, unten, hinten & vorne), Maske getragen, bei der Weinlese geholfen, über die FPÖ geflucht, 5 Stunden im Stau verbracht, das neue Schlagzeug ausprobiert, den Rasen gemäht, Sonne getankt, Bier getankt, das Bier wieder rausgekotzt, gegen Schlangen in der Gartenhütte gekämpft, eine Kommode auf willhaben gekauft, einen Sonnenbrand bekommen, einen Rückwärtssalto gelernt, den Kopfsprung perfektioniert, uns um 11 Uhr vormittags betrunken, 2 Stunden in der Warteschleife von A1 verbracht, es auf den Gipfel eines 3-Tausenders geschafft, für ein Foto mit einem Schwein posiert, ein Foto für Touristen gemacht, eine Therme besucht und uns im Ramasuri betrunken. Und nebenbei 40 Wochenstunden gearbeitet.

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Ein zusätzlicher freier Tag pro Woche. Klingt in der Theorie ja ganz gut. In der Praxis ebenfalls. Durch die 4-Tages-Woche konnten wir ein ordentliches Plus auf der Life-Seite der Work-Life-Balance verbuchen.

Nachdem uns unzählige (3) Nachrichten bezüglich der 4-Tages-Woche erreicht haben, wollen wir euch diese nun in Form eines ersten Résumés beantworten.

Natürlich lässt sich ein solches Modell nicht von heute auf morgen einführen. Rocket Science ist es aber dennoch nicht. Die Grundvoraussetzung ist ein ausgeklügeltes Projekt Management. In Kombination mit einem System zur Einteilung der freien Tage ist es eine brutale Waffe für mehr Flexibilität im Arbeitsalltag.

Und so sieht ein ausgeklügeltes Projekt Management aus: